Das Vorstellungsgespräch

das Vorstellungsgespräch bei einer Bewerbung
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Die heutige Zeit bringt es mit sich, dass die Arbeitsplätze immer weniger werden. Diese Situation ist nicht nur in Deutschland und anderen Ländern Europas so, sondern auch in der Schweiz. Zwar ist hier die Arbeitslosenquote sehr gering, aber trotzdem müssen sich immer wieder Arbeitsuchende bei Firmen bewerben. Das Ziel jeder Bewerbung ist natürlich, dass der Bewerber die angebotene Stelle bekommt. Bevor er diese antreten kann, muss er erst einmal zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Hat er diese Hürde geschafft, liegt es meist an ihm und wie er sich beim Gespräch verkaufen kann, ob er die Stelle bekommt oder nicht. Die Gegebenheiten eines Vorstellungsgesprächs haben sich in den letzten Jahren sehr gewandelt. Immer grösser werden die Anforderungen, welche die Betriebe an die zukünftigen Arbeitnehmer stellen. Aus diesem Grund sollte jeder, der zu einem solchen Gespräch geht, möglichst gut vorbereitet sein.
Tipps für die Teilnahme an einem Vorstellungsgespräch
Die Bewerber um eine Arbeitsstelle müssen einige Dinge beachten, wenn sie ein Vorstellungsgespräch zu ihren Gunsten beeinflussen wollen. Beispiele dazu sind unter anderem:
  • Positives Erscheinungsbild
  • Gute Manieren
  • Erbringen aller geforderten Unterlagen
  • Höflichkeit
  • Gezieltes Beantworten der Fragen
  • Pünktlichkeit
  • Umfangreiches Wissen und Selbsteinschätzung
Neben diesen Aspekten, können noch einige andere Gegebenheiten die Atmosphäre eines Vorstellungsgesprächs positiv oder negativ beeinflussen.
Was wollen Firmen mit einem Vorstellungsgespräch erreichen?
Das Vorstellungsgespräch soll nicht nur dem Bewerber dazu dienen, nähere Informationen zum Betrieb und der angebotenen Stelle zu bekommen, sondern auch dem Arbeitgeber, um den Bewerber kennenzulernen. Um dieses Kennenlernen zielgerichtet und effektiv zu gestalten, gibt es viele Richtlinien für ein Vorstellungsgespräch. Alle Fragen, die an einen Teilnehmer gestellt werden, haben meist einen Hintergrund, sonst würde der Arbeitgeber diese nicht stellen. Hinzu kommt, dass der Firmenchef oder seine Mitarbeiter aufgeworfene Fragen, die sich aus den Bewerbungsunterlagen ergeben und andere Gegebenheiten, mit dem Bewerber abklären wollen. Sehr beliebt ist es auch mehrere Bewerber für ein Gespräch einzuladen und dort alle gemeinsam verschiedenen Situationen auszusetzten, so kann der Mitarbeiterstab feststellen, wie sich der einzelne in der Gruppe verhält, ob er belastbar ist und ob er vor allem kreativ und flexibel mit Situationen umgehen kann. Letztendlich wollen die Unternehmen aus den Personen, die sie zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen haben, die besten und für sie geeignetsten aussuchen und sie dann in ihre Firma integrieren.
Was sollte der Bewerber bei einem Vorstellungsgespräch vermeiden?
Um einen möglichst guten Eindruck bei einem Vorstellungsgespräch zu hinterlassen, sollte der Bewerber bestimmte Dinge unbedingt unterlassen. Sehr schlecht kommt es an, wenn er raucht oder eine angebotene Zigarette annimmt. Genauso ist es bei Alkohol usw. Egal, wie locker die Arbeitgeber auf den Bewerber wirken, er sollte sich nicht dazu hinreissen lassen dieses Auftreten zu erwidern, denn genau das wollen die Chefs eigentlich gar nicht. Neben diesen Aspekten ist auch auf die Sitzhaltung ein grosser Wert zu legen. Viele Bewerber verscherzen sich ihre Chance auf eine Arbeit, weil sie falsche Körperhaltungen beim Sprechen einnehmen. Der Stellensuchende sollte einigermassen locker und aufrecht sitzen. Hinzu kommt, dass ein Zuspätkommen zu einem Vorstellungsgespräch ein absolutes Killer-Kriterium ist. Auch sollte sich der Gehaltswunsch in einem realistischen Rahmen halten, sonst vergibt sich der Bewerber jegliche Chance, die gewünschte Stelle zugesprochen zu bekommen.