Nachhaken bei einer Bewerbung

Nachhaken bei einer Bewerbung
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Hat eine Person ein Bewerbungsschreiben verfasst und es zusammen mit den anderen Unterlagen zum eventuellen neuen Arbeitgeber geschickt, dann möchte sie natürlich, dass sie die Zusage bekommt. Dies kann nur geschehen, wenn der Bewerber etwas Glück und eine gute Qualifikation nachweisen kann. Wenn eine längere Zeit verstrichen ist, und man immer noch keine Nachricht erhalten hat, so ist das Nachhacken oftmals von grossem Vorteil. Bringt sich ein Bewerber erneut ins Gespräch, so kann es nicht selten bedeuten, dass sich die Personalchefs eine vielleicht abgelehnte oder zurück gestellte Bewerbung noch einmal ansehen. Nachfragen zeugt immer von Interesse und das wollen die Firmen von den Bewerbern sehen.
Ein anderer Vorteil ist es, dass der Stellensuchende mit dem Nachhacken erreicht, dass er aus der Masse der Bewerber herausfällt. Er gilt als selbstbewusst und zielstrebig. Das ist in vielen Bereichen der Wirtschaft gefragt, vor allem dann, wenn es um Stellen geht, die Verantwortung und Kompetenz erfordern. Auch wenn es jedem selbst überlassen ist, ob er bei der Bearbeitung seine Bewerbung nachhackt, es ist ein gute Möglichkeit um nicht in Vergessenheit zu geraten. Schnell ist es heute passiert, dass die eine oder andere Bewerbung im Strom der Bewerber untergeht. Dies kann durch ein Nachfragen, entweder telefonisch oder schriftlich, eventuell vermieden werden. Letztendlich zählt nur eines für den Bewerber, nämlich dass er die Chance bekommt, sich bei einem Vorstellungsgespräch für die Stelle zu präsentieren.
Was ist beim Nachfragen zu beachten
Es liegt in der Natur der Sache, dass der Stellensuchende so schnell wie möglich eine Antwort auf seine Bewerbung bekommen möchte. Und schnell einmal verliert man die Geduld und fragt sich, warum man vom potentiellen Arbeitgeber nichts hört. Dies kann aus verschiedenen Gründen geschehen. Meist sind es die grosse Anzahl der Bewerber oder der eine oder andere Bewerbungsbogen wird übersehen. Im Weiteren kann es leicht passieren, dass die Bewerbung überhaupt nicht angekommen ist, weil man sie per Email verschickt hat und eventuell eine falsche Email-Adresse verwendet hat. Daher ist es das Nachhaken nach einer angemessenen Zeit (schriftlich eine Woche, per Email 3 Tage) eine gute Sache. Um auf alle Fälle seine Chance auf einen Arbeitsplatz zu bewahren, sollten die Bewerber aber einige Aspekte beachten, wenn sie bei den Arbeitgebern nachfragen. So sind zum Bespiel zu beachten:
  • angemessene Bearbeitungszeiten
  • Fragen vorbereitet haben, nicht dass man am Telefon plötzlich nicht weiss, was man sagen soll
  • höflicher Ton, der Eindruck am Telefon ist auch entscheidend
  • stellen Sie sicher, dass Sie in Ruhe telefonieren können (keine schreienden Kinder, Radio, usw.)
  • sachlicher Inhalt der Nachfrage
  • seien Sie vorbereitet, dass der Gesprächspartner auch Fragen an Sie haben könnte
  • Akzeptanz einer Vertröstung
Der Bewerber sollte sich absolut im Klaren sein, dass er mit Fingerspitzengefühl agieren muss, denn eine Nachbearbeitung einer Bewerbung ist immer eine etwas heikle Angelegenheit.
Absage - was nun?
Natürlich ist der Bewerber sehr enttäuscht, wenn er eine Absage für diese Bewerbung bekommt. Aber möglicherweise kann man Rückschlüsse für zukünftige Bewerbungen ziehen. Trauen Sie sich also nachzufragen, weshalb Sie die Stelle nicht bekommen haben. Dies ist insbesondere dann sinnvoll, wenn Sie zu einem Vorstellungsgespräch vorgeladen waren. Dann konnten sich die Verantwortlichen ein klares Bild vom Bewerber machen und können genau Auskunft darüber geben, weshalb Sie den Job nicht zugesprochen bekommen haben. Daraus kann der Stellensuchende lernen, was er beim nächsten Mal verbessern kann und steigert so seine Chancen, dass es dann klappt.