Tipps zum Formulieren eines Stellengesuches

Stellengesuch
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Wer auf seiner Jobsuche nicht nur antworten möchte, wenn Firmen Jobs inserieren, kann ein eigenes Stellengesuch in einer Zeitung oder einer Jobbörse aufgeben. Eine gelungene Anzeige in einer Jobbörse ist eine sinnvolle Ergänzung zu Bewerbungen auf Stellenangebote und vermittelt Arbeitgebern den Eindruck von Eigeninitiative. Damit ein Stellengesuch in einer Jobbörse erfolgreich ist, sind allerdings einige Punkte zu beachten.
Inhalt und Aufbau eines Stellengesuches
Ein Stellengesuch hat mehrere Bestandteile. Der Arbeitssuchende kann erklären, was er sucht, was er zu bieten hat und wie der Arbeitgeber mit ihm Kontakt aufnehmen kann. Üblicherweise beginnt ein Stellengesuch mit der Berufsbezeichnung des Inserenten, die in der Jobbörse idealerweise optisch hervorgehoben werden sollte, um Aufmerksamkeit zu erregen. Danach ist es deutlich geschickter, zunächst die eigenen Fähigkeiten und Qualitäten zu formulieren, bevor es an die eigenen Wünsche geht. Der Bewerber sollte in seiner Anzeige kurz und knapp über seine wichtigsten Kompetenzen und Qualifikationen Auskunft geben sowie wichtige Berufserfahrungen erwähnen. Dieser Teil der Anzeige ist der wichtigste und sollte gut formuliert werden: Der Arbeitgeber muss nach dem Lesen überzeugt sein, dass der Bewerber der Richtige ist.
Das Gewicht auf die eigenen Stärken legen
Arbeitssuchende, die in einer Jobbörse inserieren wollen, sollten sich zuvor klarmachen, welches die wichtigsten Punkte sind. Dazu gehört, welche Bedingungen der Job erfüllen soll, welche Konditionen der Vertrag. Dies dient dazu, das Stellengesuch zielgerichtet zu formulieren und keine Allerweltsanzeige zu verfassen, die auf jeden und keinen Job passt. Diese Punkte sollte der Bewerber für sich überlegen, jedoch nicht zwingend in die Stellenanzeige aufnehmen. Arbeitgeber, die einen Job inserieren, suchen den richtigen Mitarbeiter für ihre Bedürfnisse und denken nicht in erster Linie darüber nach, was sie dem Bewerber bieten können. Daher muss das Stellengesuch von den Stärken des Arbeitssuchenden überzeugen und nicht hauptsächlich erklären, was dieser vom neuen Job erwartet. Da der Platz in einer Stellenanzeige begrenzt ist, hilft es daher, sich die Argumente zu überlegen, die am aussagekräftigsten sind. Der Inserent sollte in der Jobbörse eher die wichtigsten Kompetenzen auf originelle Weise herausstellen, als möglichst viele Informationen in die Anzeige zu pressen.
Die richtige Wortwahl
Das Stellengesuch muss auffallen, der Bewerber sich unter Konkurrenten hervorheben. Daher sollten Arbeitssuchende in der Jobbörse auf Standardausdrücke wie „kommunikativ" oder „teamfähig" verzichten, denn diese haben Firmen, die Stellen inserieren, schon tausendfach gehört. Besser ist es, in der Jobbörse Eigenschaften mit unüblichen Worten hervorzuheben. Gleichzeitig muss der Bewerber allerdings darauf achten, dass seine Wortwahl weder zu überzogen noch angestrengt witzig wirkt – individuell und professionell sollte die Anzeige klingen. Auch sind besondere Fähigkeiten, Beispiele aus der Berufserfahrung oder Zusatzqualifikationen manchmal interessanter als die Grundausbildung, da diese bereits aus der Berufsbezeichnung hervorgeht. Der letzte Bestandteil ist die Kontaktnummer: Handynummern wirken unseriös, besser ist eine Festnetznummer oder eine Chiffre.