Das Deckblatt der Bewerbung

Deckblatt der Bewerbung
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Neben dem Bewerbungsschreiben als erstes Schriftstück bei einer Bewerbung können Arbeitssuchende ein persönliches Deckblatt für ihre Bewerbungsmappe entwerfen. Ein Deckblatt, das angenehm gestaltet ist, vermittelt einen positiven ersten Eindruck des Bewerbers, gibt der Bewerbung eine persönlichere Note und weckt Interesse auf die Bewerbungsmappe. Um für die Karriere hilfreich zu sein, sollte ein Deckblatt mit Überlegung gestaltet werden.
Der richtige Platz für das Deckblatt
Das Deckblatt wird nicht wie das Bewerbungsschreiben lose der Bewerbung beigelegt, sondern ist das erste Schriftstück in der Bewerbungsmappe. Damit vermittelt es Unternehmen, die Stellen inserieren, einen ersten Eindruck vom Bewerber – und der sollte absolut überzeugen. Das Deckblatt ist der Aufhänger der folgenden Unterlagen und sollte als erstes Dokument Neugier und Interesse auf den Bewerber wecken. Da es an erster Stelle in der Mappe steht, muss das Deckblatt auch optisch gut gestaltet sein.
Inhalt und Aufbau des Deckblattes
Der erste Punkt auf dem Deckblatt ist die Überschrift. Diese kann die Unterlagen in der Bewerbungsmappe mit „Bewerbungsunterlagen" ankündigen. Besser ist es jedoch, die Überschrift auf die Stelle und das Unternehmen zuzuschneiden, beispielsweise durch die Formulierung „Bewerbung auf eine Stelle als ... bei Unternehmen XY". Unter der Überschrift folgt dann das Bewerbungsfoto Dieses sollte von einem professionellen Fotografen gemacht sein und den Bewerber möglichst vorteilhaft darstellen. Sinnvoll ist es, die für Bewerbungsfotos maximal mögliche Grösse auszuwählen, um den Raum auf dem Deckblatt zu nutzen. Unter dem Foto werden die Kontaktdaten des Bewerbers angegeben. Ebenfalls kann ein Inhaltsverzeichnis auf dem Deckblatt erscheinen, welches die folgenden Dokumente auflistet. Dies ist jedoch nur dann sinnvoll, wenn die Mappe unübliche Unterlagen enthält. Im Normalfall wissen Arbeitgeber, die Jobs inserieren, dass die Mappe Lebenslauf und Zeugnisse beinhaltet, und eine Erwähnung auf dem Deckblatt langweilt nur. Das Deckblatt sollte nicht überladen werden, sondern Firmen, die einen Job inserieren, als Anreiz dienen, die Bewerbungsmappe zu lesen.
Die optische Gestaltung
Auch sollten Bewerber sich an die Grundregel halten, in ihrer optischen Gestaltung kein Chaos zu produzieren. Auf dem Deckblatt (wie auf den anderen Schriftstücken auch) sollten Bewerber eine einheitliche Schriftart verwenden, die der Schriftart der anderen Dokumente entspricht. Mehr als zwei Schriftgrössen auf dem gleichen Dokument wirken unruhig, ebenso eine Gestaltung mit Farben. Das Deckblatt sollte auf den ersten Blick alle wichtigen Informationen zeigen, ohne dass diese gequetscht wirken oder das Deckblatt überfrachten.
Ein Deckblatt ist nicht immer sinnvoll
Ein Deckblatt ist dann sinnvoll, wenn sich der Bewerber damit von Konkurrenten abheben kann. Durch das Deckblatt als Einleitung kann der Bewerber damit einen schönen ersten Akzent vor seiner Fülle an Unterlagen setzen. Bei Initiativbewerbungen für die Karriere und Bewerbungen auf Ausbildungs- oder Praktikumsplätze wirkt ein Deckblatt dagegen leicht überzogen und ist eher nicht zu empfehlen.